Melsungen – immer besser in Fahrt

Juli 17th, 2010 by admin

12. Endurorallye des ASC mit neuer Streckenführung

Dem Ruf „Auf nach Melsungen“ waren fast 90 Fahrer gefolgt. Auch einige Wolken hatten sich dem Treck angehängt und während der Veranstaltung ausgeheult. Zufrieden waren lediglich die Fahrer. Aus vielen Ecken des Fahrerlagers gab es fettes Lob für den Ausrichter, den ASC Melsungen, der 12. Endurorallye Melsungen.

Als „Quantensprung“ im Vergleich zum Vorjahr bezeichnete ein Fahrer die Veranstaltung. Insgesamt konnten die Ausrichter das Gelände besser nutzen. Das reichte zum Teil für ein anspruchsvolles Enduro, das auch von weniger erfahrenen Piloten zu fahren war. Das Ergebnis der erfahrenen Streckenbauer war ein Kurs mit Auf- und Abfahrten, schlammigen Passagen und Durchfahrten unter den Förderbändern. Problematisch waren einzig die Zeitverzögerungen. In den zwei Einführungsrunden hatten sich einige Spezialisten festgefahren, so dass der Start sich um fast eine Stunde verzögerte. Darum musste nach hinten raus eine der ursprünglich vier WP‘s gestrichen werden. Eine Einführungsrunde hätte sicherlich ausgereicht. Wieder-mal Sieger Mark Risse: „Ist ganz nett die Veranstaltung. Nur die lange Warterei ist doof“. Allerdings hatte Risse sicherlich auch nicht mit den Schwierigkeiten zu kämpfen, mit denen sich mancher Hobbyfahrer auseinandersetzen muss. Und für diese Starterklientel war die Endurorallye ursprünglich auch entwickelt worden. So konnte sich also der eine oder andere bis zum eigentlichen Start von den Strapazen der Einführungsrunde erholen.

Mark Risse fuhr den Gesamtsieg mir komfortablem Vorsprung vor Jörg Szillat ein. Die beiden trennten nach drei WP‘s über 40 Sekunden. Das ist auch das Ergebnis der Klasse 1, der Motorräder ohne Hubraumbegrenzung. Gesamtdritter wurde Thomas Pintal. Pintal fuhr den Sieg der Klasse 3 vor den beiden Husaberg-Fahrern Tim Szillat und Benjamin Deist ein. In der Klasse 2 setzte sich der unermüdlich fahrende Lutz Hunger auf seiner 250er KTM hinter Torsten Landwehr und Thomas Grust auf Platz drei. Die Starter hatten zum Ende mit einer stark gebrauchten Strecke zu kämpfen. Die mussten sich die Motorrad- und Quadfahrer wieder mit den Autos teilen. Viele DM- und Pokalfahrer nutzten Melsungen zudem als Training für Dahlen.

Erfreut zeigten sich viele Fahrer über umgesetzte Verbesserungsvorschläge aus dem vergangenen Jahr. Die anspruchsvollere Strecke machte den einen „fix und fertig“, was im Enduristenjargon ein deutliches Lob darstellt. Zum anderen freute man sich über so Kleinigkeiten wie die Kaffeebude im Fahrerlager. Der ASC Melsungen sollte sich auf viele Wiederstarter im kommenden Jahr einstellen.

In diesem Jahr geht es leider erst im Juni weiter. Die 11. ADAC Enduro Rallye Senne ruft aus Ostwestfalen-Lippe. Auf der Alten Schanze treffen sie sich sich am 12. Juni wieder, die Rallyefahrer.

Posted in Allgemein

Leave a Comment

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.