Motocross WM
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MSC Senne richtet tolle 11. Enduro-Rallye aus
Gesamtsieger Mark Risse fands „schön“ – das Zweistunden-Enduro in Paderborn auf der Alten Schanze. Der MSC Senne hatte zur 11. ADAC Enduro-Rallye geladen und viele kamen. Heimgesucht wurde das Gelände auch – vom Regen. Und die Heimgesuchten? Hatten einfach nur Spaß.
109 von 149 Starter kamen nach zwei Stunden fahren, schieben, hieven und fluchen ins Ziel. „Warum wir uns das antun? Keine Ahnung. Aber wir tun es ja freiwillig“, lautete ein Kommentar. Das verkrustete Gesicht im Helm lächelte erschöpft, war aber nicht zu erkennen. Die Gruppe 1 startete in eine liebevoll hergerichtete Landschaft. Matschige Bereiche angereichert mit Baumstämmen, netten Auffahrten, Treckerreifen. Zum Abkühlen gab es die eine oder andere Pfütze. Die Gruppe der Senioren, Damen und Anfänger konnte sich also gepflegt austoben. Die Spurrinnen und der Matsch war für einige dann doch zu viel. Aber das ist Enduro-Sport.
Mark Risse fands wie gesagt schön. Und während er sein Moped schon wieder blank poliert hatte, war mancher Fahrer noch nicht einmal im Ziel. Für den 25-jährigen GasGas-Fahrer ein Trainingswochenende. In dem Gesamtergebnis war Risse nach zwei Stunden und 14 Runden gut neun Minuten auf den Zweitplatzieren weggefahren. Patric Holz fand sich am Ende eine halbe Sekunde vor dem drittplatzierten Jörg Szillat. Viertplatzierter Stefan Montag war bereits mit einer Runde Rückstand ins Ziel gefahren. Der Sieger in der Klasse bis 250 ccm Torsten Landwehr hatte bereits drei Minusrunden auf dem Buckel.
Insgesamt gab es aus dem Fahrerlager Bestnoten für den Veranstalter. Während Risse die Veranstaltung als Überqualifizierter locker hinnehmen konnte, freuten sich die hinteren Ränge über ihre erfolgreiche Schinderei – ankommen war alles. „Der Verein hat es verstanden, eine fordernde und abwechslungsreiche Streckenführung auf den Berg zu zaubern. Da hat wirklich jemand seine Hausaufgaben gemacht. Es wurde alles geboten, was das Enduroherz höher schlagen lässt“, sagte Ingo Kloss. Der KTM-Fahrer aus Schwaney landete in der Klasse 3 startend auf gesamt 45.
Die nächste Veranstaltung ist am 20. Juni die Nikolaus-Wegener-Gedächtnisfahrt in Munster. Nach der Sommerpause geht es am 14. August nach Burg in Sachen Anhalt auf die spannende Geländefahrt. Notieren, freuen, hinfahren und – starten!
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12. Endurorallye des ASC mit neuer Streckenführung
Dem Ruf „Auf nach Melsungen“ waren fast 90 Fahrer gefolgt. Auch einige Wolken hatten sich dem Treck angehängt und während der Veranstaltung ausgeheult. Zufrieden waren lediglich die Fahrer. Aus vielen Ecken des Fahrerlagers gab es fettes Lob für den Ausrichter, den ASC Melsungen, der 12. Endurorallye Melsungen.
Als „Quantensprung“ im Vergleich zum Vorjahr bezeichnete ein Fahrer die Veranstaltung. Insgesamt konnten die Ausrichter das Gelände besser nutzen. Das reichte zum Teil für ein anspruchsvolles Enduro, das auch von weniger erfahrenen Piloten zu fahren war. Das Ergebnis der erfahrenen Streckenbauer war ein Kurs mit Auf- und Abfahrten, schlammigen Passagen und Durchfahrten unter den Förderbändern. Problematisch waren einzig die Zeitverzögerungen. In den zwei Einführungsrunden hatten sich einige Spezialisten festgefahren, so dass der Start sich um fast eine Stunde verzögerte. Darum musste nach hinten raus eine der ursprünglich vier WP‘s gestrichen werden. Eine Einführungsrunde hätte sicherlich ausgereicht. Wieder-mal Sieger Mark Risse: „Ist ganz nett die Veranstaltung. Nur die lange Warterei ist doof“. Allerdings hatte Risse sicherlich auch nicht mit den Schwierigkeiten zu kämpfen, mit denen sich mancher Hobbyfahrer auseinandersetzen muss. Und für diese Starterklientel war die Endurorallye ursprünglich auch entwickelt worden. So konnte sich also der eine oder andere bis zum eigentlichen Start von den Strapazen der Einführungsrunde erholen.
Mark Risse fuhr den Gesamtsieg mir komfortablem Vorsprung vor Jörg Szillat ein. Die beiden trennten nach drei WP‘s über 40 Sekunden. Das ist auch das Ergebnis der Klasse 1, der Motorräder ohne Hubraumbegrenzung. Gesamtdritter wurde Thomas Pintal. Pintal fuhr den Sieg der Klasse 3 vor den beiden Husaberg-Fahrern Tim Szillat und Benjamin Deist ein. In der Klasse 2 setzte sich der unermüdlich fahrende Lutz Hunger auf seiner 250er KTM hinter Torsten Landwehr und Thomas Grust auf Platz drei. Die Starter hatten zum Ende mit einer stark gebrauchten Strecke zu kämpfen. Die mussten sich die Motorrad- und Quadfahrer wieder mit den Autos teilen. Viele DM- und Pokalfahrer nutzten Melsungen zudem als Training für Dahlen.
Erfreut zeigten sich viele Fahrer über umgesetzte Verbesserungsvorschläge aus dem vergangenen Jahr. Die anspruchsvollere Strecke machte den einen „fix und fertig“, was im Enduristenjargon ein deutliches Lob darstellt. Zum anderen freute man sich über so Kleinigkeiten wie die Kaffeebude im Fahrerlager. Der ASC Melsungen sollte sich auf viele Wiederstarter im kommenden Jahr einstellen.
In diesem Jahr geht es leider erst im Juni weiter. Die 11. ADAC Enduro Rallye Senne ruft aus Ostwestfalen-Lippe. Auf der Alten Schanze treffen sie sich sich am 12. Juni wieder, die Rallyefahrer.
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36. ADAC Geländefahrt auf schönen Prüfungen
Mit Kälte, eis und Schnee hatten die Starter des AERC Uelsen zu tun. Einige Motoren konnten morgens nicht gestartet werden. Es war einfach zu kalt, um auf die traditionell schön gesteckte Strecke zu kommen. Auch in diesem Jahr zeigt sich bereits zu Beginn – die Zahl der künstlichen Hindernisse wie Reifen, Baumstämme, Betonröhren oder Wohnwagen nimmt zu. In diesem Jahr eingepflegt als besonderer Gimmick – nicht auf Zeit.
Die Verbindungsetappen waren bei der Kälte für viele Starter wenig schön zu fahren. Mit fast ausgedrehtem Motor über Äcker und Straßen zog die Kälte unter die Jacken und in die Krägen. Dafür mussten sie dann bei der Einfahrt in die Prüfungen um so schneller umschalten: Kurvige Waldpassagen forderten die Aufmerksamkeit. Offensichtlich gut klar kam in der Klasse Eins der Motorräder ohne Hubraumbegrenzung Mark Risse auf Gas Gas. Ihm schien die Kälte am wenigsten auszumachen, so konnte er die Klasse souverän für sich entscheiden. Nach zwei Prüfungen konnte Risse in seiner Klasse dem zweitplatzieren Arne Weidemann gut 14 Sekunden abnehmen. auch Michel Kaschny folgte in respektvollem Abstand mit fast einer halben Minute.
Aus dem Wald in den sandigen Bereich mussten die Fahrer der Klasse 3, also über 125 ccm 2-Takt und 250 ccm 4-Takt auf die tückischen Passagen umstellen. Heiko Simon lag mit seiner Gesamtzeit von gut 17:14 Minuten nur knapp vor dem Zweiten und konnte so die Klasse gewinnen. Der konstant gut fahrende Simon ließ Ulf Stöckmann zwei Sekunden hinter sich. Jörn Veenaas folgte mit respektablem Abstand und hatte anschließend 1:36 Minute auf den Klassensieger kassiert.
Insgesamt etwas langsamer ließen es die Fahrer der kleinen Klasse angehen. Torsten Landwehr siegte in Klasse 2, also der bis 125 ccm 2-Takt und 250 ccm 4-Takt Klasse. Insgesamt war das die am schwächsten besetzte Klasse. Während in den kniffligen Passagen eine 250er sicherlich für das Handling von Vorteil war, benötigten viele Fahrer im Sand dann doch etwas mehr Power.
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